Erwartungen verstehen
Ihr macht sichtbar, wovon jeder bisher ausgegangen ist. So könnt ihr Unterschiede besprechen, statt später über die Absichten des anderen zu rätseln.

Euer Fangnetz für die ersten Wochen als Familie.
Sprecht jetzt über Erwartungen, Bedürfnisse und Verantwortung – bevor kurze Nächte die ruhigen Gespräche seltener machen.
Risikofrei buchen: Volle Erstattung bei Absage – ganz gleich, aus welchem Grund.
Nächster Termin: wird bekannt gegeben · Ein Ticket gilt für euch beide.
Geburt, Babyschale, Wickelplatz: Ihr kümmert euch schon um vieles. Mit eurem Baby bekommt auch eure Beziehung eine neue Aufgabe. Ihr tragt gemeinsam Verantwortung – unter Bedingungen, die ihr noch nicht kennt. Nicht weil zwischen euch etwas nicht stimmt. Sondern weil selbst zwei Menschen, die sich lieben, unterschiedliche Vorstellungen davon haben können, was sie dann voneinander brauchen.
Aus „Ich dachte, du machst das“ muss nicht „Ich kann mich nicht auf dich verlassen“ werden. Sprecht über eure Erwartungen, bevor Erschöpfung für euch mitredet.
„Ihr müsst nicht wissen, was kommt. Aber euer Fangnetz kann schon da sein.“
Ein Fangnetz spannt man nicht, weil man einen Sturz erwartet. Sondern weil nicht jeder Moment planbar ist. In Ruhe lässt sich leichter klären, was euch trägt, wenn es nachts um 3:17 Uhr schwierig wird.
Ihr macht sichtbar, wovon jeder bisher ausgegangen ist. So könnt ihr Unterschiede besprechen, statt später über die Absichten des anderen zu rätseln.
Ihr betrachtet Aufgaben und unsichtbare Denkarbeit gemeinsam. Erste Absprachen helfen euch zu sehen, wer Verantwortung übernimmt und wo Unterstützung nötig ist.
Ihr sprecht über eure neuen Rollen und darüber, was ihr braucht, wenn die Kraft knapp wird. Der andere muss nicht alles von selbst erkennen.
Ihr übt einen Gesprächsrahmen: erst verstehen, dann antworten; pausieren, wenn es zu viel wird. Eine Orientierung, um nach schwierigen Momenten wieder zueinanderzufinden.
Kein Plan für jede Nacht. Ein gemeinsamer Halt für das Unplanbare.
Jetzt Platz sichernOffen reden braucht mehr als die richtigen Fragen. Deshalb vereinbaren wir zuerst einen sicheren Gesprächsrahmen. Dann arbeitet ihr zu zweit: Erwartungen verstehen, Bedürfnisse aussprechen, Verantwortung klären.
Abschluss: Als Team in die neue Rolle – Was bleibt uns wichtig? Was verändert sich? Wofür übernehme ich Verantwortung, und wo brauche ich dich?
Erst verstehen. Dann gemeinsam weiter.
Was ihr offen sagt, wird nicht abgewertet oder später gegen euch verwendet. Nur so können auch Unsicherheit und schwierige Wünsche zur Sprache kommen.
Bevor ihr widersprecht oder Lösungen anbietet, fragt ihr nach: „Habe ich dich richtig verstanden, dass …?“ Verstehen bedeutet noch nicht, einer Meinung zu sein.
„Bisher habe ich mir vorgestellt …“ statt „Ich erwarte von dir …“. Ihr dürft Unterschiede entdecken, ohne sie sofort verhandeln zu müssen.
Wenn Zuhören gerade nicht mehr gelingt, unterbrecht ihr das Gespräch und vereinbart, wann ihr es fortsetzt. Eine Pause ist kein Scheitern, sondern Teil eures Rahmens.
Forschung hilft, diesen Übergang besser zu verstehen. Im Workshop wird daraus kein Vortrag, sondern Raum für eure eigenen Gespräche.
Amy Edmondsons Forschung beschreibt psychologische Sicherheit als die Überzeugung, in einem Team auch Fragen, Fehler und Schwieriges ansprechen zu können. Googles internes „Project Aristotle“ griff das Thema für seine Teams auf – nicht für Familien. Der Transfer auf werdende Eltern ist unsere Ableitung: Wir beginnen mit einem Rahmen, in dem Ehrlichkeit Platz haben darf.
Studien zum Übergang zur Elternschaft zeigen, dass sich die Beziehungszufriedenheit in dieser Zeit verändern kann. Das heißt nicht, dass jede Beziehung schwieriger wird: Die Verläufe unterscheiden sich deutlich. Neue Verantwortung und Belastungen sind aber ein guter Anlass, eure Bedürfnisse vorher zu besprechen – nicht erst, wenn die Kraft dafür knapp ist.
Studien mit werdenden und jungen Eltern finden Zusammenhänge zwischen nicht erfüllten Erwartungen und Beziehungszufriedenheit – etwa bei der Betreuung und Familienarbeit. Unterschiedliche Wünsche sind also nicht automatisch das Problem. Wichtig ist auch, ob ihr wisst, was der andere erwartet. Genau dort setzen eure Gespräche an.
Diese Forschung begründet die Idee der Vorbereitung. Sie ist kein Wirksamkeitsnachweis für diesen Workshop und keine Garantie für konfliktfreie Wochen.

Rainer Stimbert ist zertifizierter Berater für Positive Psychologie und arbeitet seit Jahren mit Eltern und Kindern. Sein Anliegen: Paare müssen nicht warten, bis es schwierig wird, um etwas für ihr Miteinander zu tun. Er begleitet Eltern bereits vor und in den ersten Jahren mit ihrem Kind – mit Raum für ehrliche Gespräche statt Erwartungen an eine perfekte Familie.
Wartet mit den wichtigen Gesprächen nicht darauf, dass es anstrengend wird. Nehmt euch vor der Geburt bewusst einen Vormittag füreinander – für Absprachen, die euch in den ersten Wochen Orientierung geben können.
Live online · Sonntagvormittag · ca. 2–2,5 Stunden · Nächster Termin: wird bekannt gegeben
Denn was, wenn euch das Leben dazwischenkommt?
Wir möchten, dass ihr euch auf unseren Workshop freut. Und wenn etwas dazwischenkommt, sollt ihr euch nicht auch noch um euer Geld sorgen müssen.
Falls ihr nicht teilnehmen könnt, schreibt uns einfach vor Beginn des Workshops eine kurze Nachricht. Ganz gleich, aus welchem Grund.
Ihr bekommt den vollständigen Ticketpreis zurück. Ohne Diskussion.
Das ist unser Versprechen an euch.
Ihr könnt nicht wissen, wie die ersten Wochen werden. Aber ihr könnt die wichtigen Gespräche schon jetzt führen. Schiebt eure Bedürfnisse nicht hinter die nächste Anschaffung: Nehmt euch vor der Geburt Zeit für das, was euch als Team trägt.
Jetzt Platz sichern – 99 € pro PaarRisikofrei buchen: Eine kurze Nachricht vor Beginn genügt – ihr bekommt den vollen Ticketpreis zurück.